Ihre Frage

Welche Unterlagen müssen dem Antrag auf Leistungen der Eingliederungshilfe beigefügt werden?

Unsere Antwort

Das Formular, mit dem man ab 2020 Leistungen der Eingliederungshilfe beantragen kann, gibt es im Moment noch nicht. Der LWL wird dieses Formular für 2020 entwickeln.

Menschen mit Behinderungen, die einen Antrag auf Leistungen der Eingliederungshilfe stellen möchten, müssen das nicht alleine machen. Klicken Sie hier, wenn Sie wissen möchten, wer bei der Antragstellung helfen kann.

 

Menschen, die noch in 2019 einen Antrag auf Leistungen der Eingliederungshilfe stellen möchten, müssen folgende Unterlagen einreichen:

Sozialhilfegrundantrag:

Mit dem Sozialhilfegrundantrag werden vor allem Informationen zum Thema Einkommen und Vermögen abgefragt. Der LWL braucht zum Beispiel diese Informationen und Unterlagen:

  • den vollständigen Namen, das Geburtsdatum, die bisherige Adresse
  • den Rentenbescheid
  • den Steuerbescheid vom Finanzamt vom vorletzten Jahr
  • Gibt es ein Sparbuch oder Girokonto? Wieviel Geld ist darauf?
  • Hat die Person ein Auto oder andere teure Gegenstände?
  • Gibt es eine Lebensversicherung?

Klicken Sie hier, um zu dem Formular für den Sozialhilfegrundantrag zu kommen.

 

Erklärung zur Entbindung von der Schweigepflicht:

Um den Antrag auf Leistungen der Eingliederungshilfe zu bearbeiten, muss sich der LWL-Hilfeplaner oder die Hilfeplanerin mit anderen Beteiligten absprechen. Diese Beteiligten können zum Beispiel Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Fachkräfte der Verwaltung oder Angestellte von Einrichtungen oder Diensten sein. Damit der LWL sich absprechen darf, muss der betroffene Mensch den LWL von seiner Schweigepflicht entbinden.

Klicken Sie hier, um zu den Formular „Erklärung über die Entbindung von der Schweigepflicht“ zu kommen.

 

Fachärztliche Stellungnahme:

Die fachärztliche Stellungnahme darf nicht älter als drei Monate sein.

Klicken Sie hier, um auf die Webseite mit dem Formular für die fachärztliche Stellungnahme zu gelangen.

 

Eine persönliche Stellungnahme:

Im Gesetz stehen neue Vorschriften, wie der Bedarf auf Eingliederungshilfe in Zukunft. LWL und LVR haben deswegen ein neues Instrument entwickelt, das BEI_NRW. Dieses Instrument wird nach und nach in den einzelnen Städten und Kreisen in Westfalen-Lippe eingeführt.

Momentan gibt es deshalb zwei unterschiedliche Formulare, mit der Betroffene ihre eigene Sicht schildern können. Welches Formular das richtige ist, entscheidet sich danach, in welcher Region die Person lebt, die den Antrag stellt.

In Borken, Coesfeld, im Ennepe-Ruhr-Kreis, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Münster, Paderborn, Recklinghausen, Steinfurt und Warendorf wird dieses Formular genutzt: Klicken Sie hier, um auf die Webseite mit dem Formular „persönliche Sicht“ zu gelangen.

In allen anderen Regionen wird dieses Formular genutzt: Klicken Sie hier, um das für die persönliche Stellungnahme herunterzuladen.

 

Erhebungsbogen:

Dieses Formular wird gemeinsam mit dem Fachdienst ausgefüllt.

 

Ziel- und Maßnahmeplanung:

Dieses Formular wird gemeinsam mit dem Fachdienst ausgefüllt.

In der Eingliederungshilfe gibt es viele verschiedene Leistungen. Es gibt Leistungen für unterschiedliche Lebensbereiche wie zum Beispiel Wohnen, Arbeiten oder Gesundheit. Je nachdem, welche Leistungen der einzelne Mensch beantragen möchte, kann es sein, dass noch weitere Unterlagen benötigt werden. Der LWL teilt das den Betroffenen dann mit.