Ihre Frage

Wie bezieht der LWL im Gesamtplanverfahren die Wünsche der Menschen für den Bereich Arbeit mit ein?

Unsere Antwort

Im Gesamtplanverfahren wird ermittelt, welche Form der Unterstützung sich der Mensch mit Behinderung wünscht, und was er oder sie benötigt. Dazu wird erst einmal ein Gespräch mit dem Betroffenen, einer Vertrauensperson und dem LWL-Hilfeplaner oder der Hilfeplanerin geführt. In diesem Gespräch findet der LWL heraus, was sich der Mensch wünscht. Die Unterstützung richtet sich dann soweit es geht nach diesen Wünschen.

Hintergrund

In welcher Werkstatt ein Mensch mit Behinderungen arbeitet, entscheidet sich meistens danach, welche Werkstatt dort zuständig ist, wo der Mensch lebt. Außerdem muss die Werkstatt über den Landesrahmenvertrag schon Vereinbarungen mit dem LWL getroffen haben.

Wenn jemand gerne in einer anderen Werkstatt arbeiten möchte, geht das nur, wenn dadurch keine viel höheren Kosten (zum Beispiel Fahrtkosten) entstehen.

Wenn Sie Informationen darüber suchen, wie Wünsche im Bereich Wohnen im Gesamtplanverfahren berücksichtigt werden, klicken Sie hier.