Kostenheranziehung

Viele Menschen mit Behinderungen verdienen Geld oder haben Geld gespart oder geerbt. Unterstützungsleistungen müssen bezahlt werden. Menschen mit Behinderungen dürfen von ihrem Geld viel behalten und müssen die Unterstützungsleistungen nicht selbst bezahlen. Wie viel sie behalten dürfen, hat der Gesetzgeber festgelegt. Das nennt man Freibetrag. Wenn ihr Lohn oder ihr Vermögen mehr ist als der „Freibetrag“, dann müssen sie die Unterstützungsleistungen, die sie bekommen, zu einem Teil mitbezahlen. Das nennt man „Kostenheranziehung“.

Ab 2020 können Menschen mit Behinderungen mehr von ihrem Geld behalten. Das liegt daran, dass die Kostenheranziehung neu geregelt wird.